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	<title>Holger Ehling Worldwide BlogHolger Ehling Worldwide Blog | Holger Ehling Worldwide Blog</title>
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		<title>Nationale Kampagne «JA zum Buch» in Bern lanciert: Für Buchvielfalt statt Discounter-Einheitsbrei</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 07:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Ehling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Buchhändler, Autoren und Verleger aus der ganzen  Schweiz, unterstützt von Politikern aller Parteien und der Stiftung für  Konsumentenschutz SKS kämpfen für ein «JA zum Buch» mit Preisbindung.  Diese stärkt Schweizer Buchhandlungen und Verlage, sichert die  kulturelle Vielfalt, fördert Schweizer Literatur und senkt die  Preisunterschiede zum Ausland ohne einen einzigen Steuerfranken.

Das Buch ist kein Produkt wie jedes andere. Das Buch ist Wirtschafts-  und Kulturgut zugleich. Bücher sind ein wichtiger Teil der Kultur  unseres Landes, das auf seine Vielsprachigkeit und Bildung, seine  Verlage, Autorinnen und Autoren zu recht stolz ist. Doch die  Rahmenbedingungen für die Buchbranche verschlechtern sich. Die  Preisbindung ist ein einfaches Lenkungsinstrument, um die Buchvielfalt  ohne einen einzigen Steuerfranken zu sichern: Durch einen auf Inhalt,  Qualität und Preis ausgerichteten Wettbewerb werden auch in Zukunft  Werke von kleineren Schweizer Verlagen und (noch) unbekannten Autoren  publizie]]></description>
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		<title>eBooks verkaufen – aber richtig!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 13:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Ehling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 

Es war am 4. Juli 1971, als Michael Stern Hart die amerikanische Unabhängigkeitserklärung als digitalen Text ins Netzwerk der University of Illinois stellte und damit zum „Erfinder“ des eBooks wurde. Mehr als 40 Jahre lang beschäftigt uns nun also das elektronische Publizieren und trotzdem sind die öffentlichen Debatten um die eBooks heute meistens schrill – und gerne auch banausig. Was im Umfeld der Buchbranche wenig verwundert: Bei aller Betonung der eigenen Fortschrittlichkeit und Aufgeschlossenheit ist man hier in seinen Grundfesten aufs Beharren angelegt. Natürlich wissen wir auch, dass außerhalb der USA derzeit ein wirklich lukrativer Markt für eBooks praktisch nicht existiert: Zwischen 0,5 und 1 Prozent des Buchmarkt-Umsatzes wird in Deutschland oder Frankreich mit eBooks realisiert, in Italien, Spanien und selbst in Ländern wie Japan oder Südkorea sieht es eher noch düsterer aus.

Uns geht es in diesem Buch ums Praktische: Der Text ist fertig, die Korrekturen und das Lektorat au]]></description>
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		<title>Offener Brief des P.E.N.-Zentrums Deutschland an den türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 15:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PEN Deutschland</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Primeminister Recep Tayyip Erdogan
Türkiye Cumhuriyeti  Basbakanlik
Vekaletler Caddesi
Basbakanlik Merkez Bina
P.K.  06573
Kizilay / Ankara

Darmstadt, 30.  Dezember 2011

Euer Exzellenz,

als deutsche Sektion des internationalen PEN-Zentrums, dem  weltweiten Zusammenschluss von Schriftstellern und Journalisten, wenden  wir uns an Sie, weil wir zutiefst über das Schicksal der Schriftsteller  und Journalisten in der Türkei beunruhigt sind, die Opfer von  Verhaftungen und Verurteilungen wurden. Wir fühlen die Verpflichtung,  uns an Sie zu wenden, weil unsere Nationen durch die Vergangenheit und  die Entwicklung in der Gegenwart miteinander tief verbunden sind. Und  wir wenden uns an Sie, weil die türkische Botschaft in Deutschland  jegliche Antwort verweigert.
Zum Ende des  Jahres sind 30 Schriftsteller zu Gefängnisstrafen  verurteilt, mehr als  siebzig befinden sich in Untersuchungshaft und  harren ihres Prozesses,  25 wurden in jüngster Vergangenheit verhaftet.
Obwohl die Türkei der Allge]]></description>
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		<title>Adolf unterm Weihnachtsbaum</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 07:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Ehling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Dinge vorweg: Waterstone’s ist eine höchst renommierliche britische Buchhandelskette, deren Mitarbeiter und Geschäftsführung nicht in Verdacht stehen, irgendwelchen antisemitischen oder neo-nazistischen Ideen anzuhängen. Und zweitens: Der Bertelsmann-Konzern ist ein höchst renommierlicher Medienriese, dessen Mitarbeiter und Geschäftsführung nicht in Verdacht stehen, irgendwelchen antisemitischen oder neo-nazistischen Ideen anzuhängen.

So, das wäre also gesagt. Und damit zur Story.

Eines der weltweit erfolgreichsten Bücher der Zwanziger und Dreißiger Jahre, mit rund 9 Millionen verkauften Exemplaren, war Adolf Hitlers Mein Kampf. Das lag zum einen daran, dass die Schwarte im 1000-jährigen Reich Pflichtlektüre war, aber auch daran, dass die Ein- und Ausfälle des Politphantasten Adolf H. für die Zeitgenossen in England, Frankreich und anderswo tatsächlich von Interesse waren und das Buch deshalb übersetzt und auch im Ausland sehr ordentlich verkauft wurde. Viel genützt hat die Lekt]]></description>
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		<title>&#8220;Suche nach Exzellenz&#8221;. Interview mit Jorge Herralde, Verleger Editorial Anagrama</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 06:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Ehling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Jorge Herralde Grau gründete 1969 den Editorial Anagrama in Barcelona. Der Verlag bemüht sich intensiv um die zeitgenössische spanisch- und katalanischsprachige Literatur und pflegt auch die Werke internationaler Autoren. Anagrama gilt heute als der führende Literaturverlag in der spanischsprachigen Welt. Für seine verlegerische Arbeit wurde Herralde vielfach ausgezeichnet: Im Jahr 2000 erhielt er den Premio Clarín, 2002 den Ehrenpreis für den "Merito Editorial" der Buchmesse in Guadalajara, in 2003 den italienischen Nationalpreis für Verdienste um die Übersetzung italienischer Autoren, in 2005 wurde er von Königin Elisabeth II. mit dem Order of the British Empire ausgezeichnet, und im gleichen Jahr wurde er in Frankreich zum Commandeur de l'ordre des Arts et des Lettres ernannt.
Wir sprachen mit ihm in Barcelona.

Holger Ehling: Señor Herralde, seit 1969 gibt es Anagrama, Sie selbst gelten als führender Verleger der spanischsprachigen Welt. Wie sieht die Philosophie des Verlags aus?

Jor]]></description>
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		<title>Palabras de Fernando Vallejo para recibir el Premio FIL de Literatura en Lenguas Romances</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 06:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Ehling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fernando Vallejo did not mince words on Saturday, 26 November, when he recieved the Premio FIL given by the Guadalajara International Book Fair. We are grateful to the organisers of the fair for being able to document the speech.



Como este acto se encamina a su final y ya queda poco tiempo, les diré brevemente que me siento muy honrado por el premio que me dan; que no pienso que lo merezca; que este diploma lo guardaré en mi casa con orgullo; y que los ciento cincuenta mil dólares que lo acompañan se los doy, por partes iguales, a dos asociaciones caritativas de México: los “Amigos de los Animales”, de la señora Martha Alarcón de la ciudad de Jalapa; y los “Animales Desamparados”, de la señora Patricia Rico de la ciudad de México. En mi encuentro del lunes con los jóvenes universitarios que tendrá lugar en esta misma sala, se los entregaré a las señoras.

Habría preferido que esos dólares se los hubiera dado la FIL directamente a ellas sin pasar por mí, porque cuando tomo dine]]></description>
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		<title>FIL Guadalajara 2011 (3): 40 Jahre CERLALC</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 07:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Ehling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Wie viele Bibliotheken gibt es in Venezuela? Wie viele Kinderbücher werden in Kolumbien hergestellt? Wie ist es um bestellt um die Buchmärkte in Chile, Brasilien oder Ecuador? Wer nach Antworten auf solche Fragen sucht, für den gibt es seit 40 Jahren eine zuverlässige Auskunftsstelle: Der Centro Regional para el Formento del Libro en América Latina y el Caribe (CERLALC) mit Sitz in  Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens.  1971 wurde der Centro von der UNESCO gegründet, mit der Aufgabe, die Entwicklung von Bildung und Lesekompetenz in Lateinamerika zu fördern. Alle 20 Staaten Lateinamerikas sind Mitglieder der Organisation.



Für Buchmarkt-Beobachter ist besonders die Datensammlung von CERLALC von großer Bedeutung, die regelmäßig in groß angelegten „Panoramicos“ der Branche in Lateinamerika gesammelt und veröffentlicht werden. Innerhalb Lateinamerikas trägt CERLALC mit Initiativen, Studien und Workshops zur Entwicklung der Buchbranche bei – besonders der Schutz der Urheberrechte und ]]></description>
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		<title>FIL Guadalajara 2011 (2): Es läuft</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 06:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Ehling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Wenn Buchmessen einmal ins Rollen gekommen sind, dann gibt es eigentlich wenig, was sie aufhalten kann. Routine bestimmt die Arbeit an den Ständen, und nur die wenigsten Aussteller haben die Zeit - und noch seltener die Lust – sich umzuschauen und zu entdecken, was die lieben Kollegen anzubieten haben. Für das deutsche Kontingent stand der Eröffnungstag natürlich im Zeichen der Eröffnung: Mit Cornelia Pieper hatte sich sogar eine leibhaftige Staatsministerin im Außenamt über den Atlantik in Marsch gesetzt, um den bislang wohl aufwändigsten Ehrengastauftritt Deutschlands bei einer Buchmesse gebührend in Szene zu setzen.

Wie üblich fuhren die Organisatoren der FIL zur Eröffnungsfeier alles auf, was möglich war – wie viele Präsidenten von irgendwas und irgendwem neben Autoren wie Herta Müller, Mario Vargas Llosa oder Fernando Vallejo auf dem Podium Platz genommen hatten wissen wohl allein die Götter der Azteken.

Fernando Vallejo, mexikanischer Romanautor und Essayist kolumbianischer ]]></description>
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		<title>FIL Guadalajara 2011 (1): Gracias, Herta</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 20:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Ehling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Nobelpreisträger haben es auch nicht immer leicht. Vor allem, wenn sie als Bannerträger für irgendwelche nationalen Prestigeauftritte herhalten müssen. Herta Müller, „unsere“ Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2009 macht da keine Ausnahme: Die Pressekonferenz am Freitagnachmittag vor der offiziellen Eröffnung der diesjährigen Buchmesse in Guadalajara war für sie sicherlich nicht vergnügungssteuerpflichtig.

Aber anders als manch anderer Kollege ist sie sich eben nicht zu fein für solche Mühen der Ebene und so hat der deutsche Ehrengastauftritt im fernen Mexiko gleich von Beginn an eine Galeonsfigur, die bei den mexikanischen Journalistenkollegen prima ankommt. Danke Frau Müller, und: Chapeau!

Man merkt den Fragen an, dass nicht jeder, der hier fragt, ein Experte im Werk von Herta Müller ist, aber dadurch kommt es gar nicht erst zum literarischen Symposium. Gleich von Anfang an sind Zensur, Diktatur, Migration, Exil und Sprache die wesentlichen Themen. Dadurch besteht für die de]]></description>
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		<title>Im Königreich sterben die Buchhandlungen aus</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Ehling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Schön war die Zeit, als mein Bart noch nicht grau war und meine Postleitzahl noch mit "N16" begann. Beim Spaziergang durch die Charing Cross Road in London, die seinerzeit wichtigste Büchermeile der Stadt, bog ich gerne nach rechts ab in "Murder One", wo Maxim Jakubowski alles, aber auch wirklich alles bereit hielt, was irgendwie blutrünstig war. Und die Gemahlin ging nach links in den Frauenbuchladen "Silver Moon", der sie bereitwillig mit dem ihr gefälligen Lesestoff versorgte.

Die Ehe hält bis heute, beide Buchläden gibt es nicht mehr.

„Bücher haben ihr Schicksal“ sinnierte der römischer Grammatiker Terentius Maurus, und Buchhandlungen, so möchte man hinzufügen, auch. Und manchmal ist das Schicksal von Buchhandlungen ein düsteres, wie wir  jetzt aus Großbritannien hören: Dort hat das Buchhandelssterben epidemische Ausmaße angenommen. Seit 2005 haben mehr als 1800 Buchläden dicht gemacht, hat der Wirtschaftsinformationsdienst Experian herausgefunden. Von seinerzeit 4000 Buchhan]]></description>
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